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Aktuelles

Im Namen des Volkes - Zur Kritik eines politischen Anspruchs

18.10.2018

Inschrift am Reichstagsgebäude in Berlin - 1916 angebracht, als das Kaiserreich im Ersten Weltkrieg auf eine breite gesellschaftliche Unterstützung mehr und mehr angewiesen war.  (Foto: wikipedia.de, Lighttracer)

Eine vom wissenschaftlichen Nachwuchs organisierte Tagung greift eine besonders aktuelle politische und rechtliche Frage auf. Die öffentlichen Vorträge und Diskussionsrunden finden am 8. und 9. November in der Villa Tillmanns...

"Wir sind das Volk!", ist von den Straßen zu hören. Es ist eine Kampfansage an jene, die ihrerseits im Namen des Volkes sprechen: an Regierung, Gerichte und Volksvertreter im Parlament. Hier kollidieren die Ansprüche verschiedenster Akteure, für das Volk sprechen zu können. Handelt es sich dabei bloß um eine zufällige politische Erscheinung in Deutschland? Oder zeigt sich in diesem und ähnlichen, weltweit zu beobachtenden Phänomenen ein Konfliktpotenzial, das im Konzept der politischen Repräsentation selbst angelegt ist? Um diese Frage beantworten zu können, ist es notwendig, die allgemeine Form politischer Repräsentation zu verstehen. Wer ist also das "Volk"? Und was heißt es, im Namen des Volkes zu sprechen?

Weitere Informationen und das ausführliche Programm unter: https://www.fagi.uni-leipzig.de/conferences/indv/

Die Research Academy unterstützt das Tagungsprojekt mit interdisziplinärem Anspruch und lädt alle Interessierten herzlich in die Villa Tillmanns ein.

(Foto: wikipedia, Lighttracer)