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Graduiertenzentrum Geistes- und Sozialwissenschaften

Foto: Stephanie Garling

Das Graduiertenzentrum versammelt unter seinem Dach geistes-, sozial, wirtschafts- und regionalwissenschaftliche Disziplinen der Universität Leipzig und stellt den Rahmen für eine strukturierte, interdisziplinäre und international ausgerichtete Doktorandenausbildung bereit. Unter den Klassen des Graduiertenzentrums befinden sich ein regionales Promotionsprogramm, das von Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftlern aus Dresden, Halle und Leipzig getragen wird sowie die Graduate School Global and Area Studies, die sowohl ein in den SFB 1199 integriertes Graduiertenkolleg als auch mehrere internationale Promotionsprogramme einschließt.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Programme der Klassen des Graduiertenzentrums stehen globale und transnationale Vernetzungen, die Untersuchung der Verräumlichung sozialen Handelns und die daraus folgenden kulturellen, politischen sowie ökonomischen Prozesse der Verflechtung, wechselseitigen Beeinflussung und Grenzüberschreitung. Ein Alleinstellungsmerkmal bildet dabei die regionalwissenschaftliche Vielfalt und Expertise, die über alle Weltregionen reicht.

Die Betreuung der individuellen Promotionsprojekte erfolgt in den einzelnen Klassen jeweils durch Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten. Auf einen disziplinübergreifenden Austausch wird auch in der jährlich stattfindenden Sommerschule großen Wert gelegt. Allen Klassen ist gemeinsam, dass sie einerseits ein nach Forschungsschwerpunkten ausgerichtetes Curriculum anbieten und andererseits gemeinsam soft skills vermitteln.

Derzeit forschen mehr als 200 Doktorandinnen und Doktoranden am Graduiertenzentrum. Die Betreuung erfolgt durch über 50 beteiligte Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer aus sechs Fakultäten der Universität Leipzig und mehreren außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen zu den Forschungsprogrammen und dem Aufbau des Qualifizierungsangebotes erhalten Sie auf der externen Webseite des Graduiertenzentrum Geistes- und Sozialwissenschaften.

Klassen des Graduiertenzentrums Geistes- und Sozialwissenschaften

Central-German Doctoral Program Economics

Central-German Doctoral Program Economics

Das Central-German Doctoral Program Economics (CGDE) ist ein regionales Promotionsprogramm im Bereich der Volkswirtschaftslehre. Das zentrale Ziel des CGDE besteht in einer verbesserten Doktorand*innenausbildung durch das Angebot methoden- und forschungsorientierter Kurse, die von international renommierten Wissenschaftler*innen gehalten werden. Dieses Netzwerk ist eine gemeinsame Initiative verschiedener wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen:


Homepage des Central-German Doctoral Program Economics

Deutsch als Fremdsprache - Transcultural German Studies

Deutsch als Fremdsprache - Transcultural German Studies

Der Promotionsstudiengang „Deutsch als Fremdsprache / Transcultural German Studies“ beschäftigt sich mit der deutschen Sprache, Literatur und Kultur unter der spezifischen Perspektive ihrer transkulturellen, d.h. kulturelle Grenzen überschreitenden Vermittlung. Dabei wird eine vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Gesamtproblematik des Faches Deutsch als Fremdsprache / Transcultural German Studies mit konkreten Erfahrungen in der Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte und Gegenstände verbunden.

Homepage von Deutsch als Fremdsprache - Transcultural German Studies

Global and Area Studies (Peace and Security in Africa)

Global and Area Studies (Peace and Security in Africa)

Seit Oktober 2012 bietet das Institut Peace and Security Studies an der Addis Ababa University (Äthiopien) mit der Universität Leipzig eine dreijährige, interdisziplinäre Doktorandenausbildung in dem Feld der Global and Area Studies an. Das Programm bietet eine Ausbildung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten in Globalisierungs- und Sicherheitsforschung an. Es qualifiziert sie für eine spätere Karriere in internationalen Organisationen, im Bereich Konfliktmanagement, -prävention und -lösung sowie Frühwarnung von Konflikten (ebenso wie andere Bereiche der entstehenden Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur, APSA) sowie als zukünftige Lehrbeauftragte, Wissenschaftler und Forscher für den sich schnell entwickelnden Hochschulsektor in Äthiopien und seinen Nachbarländern. 

Homepage der Klasse

Graduate School "Global and Area Studies"

Graduate School "Global and Area Studies"

Die Graduate School "Global and Area Studies" (GSGAS) möchte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zu einem Projekt einladen, das eine globale Reichweite besitzt und sowohl inter- als auch postdisziplinär in seiner Ausrichtung ist. In die Graduate School können ausgezeichnete Kandidatinnen und Kandidaten mit originellen Beiträgen aus allen Regionalstudien, aus der Geschichte, den Sozialwissenschaften sowie den International Studies aufgenommen werden, die  auf der Suche nach einer umfassenden Antwort auf die allgemeine Frage, wie Gesellschaften auf der ganzen Welt auf die Dialektik von De- und Reterritorialisierung reagieren, sind. Von besonderem Interesse ist hierbei die Persistenz lang anhaltender sowie die Entstehung neuer räumlicher Rahmenbedingungen für die soziale Interaktion innerhalb und zwischen Kulturen, Nationen und regionalen Staatenclustern.


Homepage der Graduate School "Global and Area Studies"

Religion, Säkularität und kulturelle Dynamik

Religion, Säkularität und kulturelle Dynamik

Die Graduiertenklasse "Religion, Säkularität und kulturelle Dynamik" ist ein Zusammenschluss der beiden ehemaligen Klassen "Religiöser Nonkonformismus und kulturelle Dynamik" (Hubert Seiwert / Adam Jones) sowie "Säkularitäten: Konfigurationen und Entwicklungspfade" (Gert Pickel). Die Klasse verbindet damit zwei zentrale Forschungsbereiche (Religionen und Säkularitäten) der Universität Leipzig und richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich mit Fragen der Entwicklung, Differenzierung und Praxis religiöser und säkularer Erscheinungsformen in Geschichte und Gegenwart befassen. Dabei kommen Grenzziehungen dieser Erscheinungsformen genauso in den Blick wie die kulturellen Dynamiken, die sich im Kontext religiöser Aushandlungsprozesse, Tradierungen und Aneignungen entfalten. Der Fokus der Klasse richtet sich daher auf den wechselseitigen Zusammenhang und die Wandlungsprozesse von "Religion, Säkularität und kultureller Dynamik". Ausgangspunkt ist dabei die Annahme, dass religiöser Wandel stets im Kontext von kulturellen Wandlungsprozessen und im Verhältnis zu säkularen Gesellschaftsprozessen zu betrachten ist. Dazu sollen empirische bzw. historische Beispiele aus unterschiedlichen religiösen Traditionen und Regionen behandelt werden. Ziel der Klasse ist eine kritische Reflexion zentraler Theorien und Begriffe sowie die Behandlung systematischer Fragen rund um das Thema. Darüber hinaus ist die Klasse auch für weitere Themen und Fragestellungen aus der Religionsforschung offen.

Die Graduiertenklasse bietet Doktoranden und Postdoktoranden die Möglichkeit eines interdisziplinären Austauschs in Form von Doktorandenkolloquien, Methodenworkshops und Forschungsseminaren. Zudem befindet sich die Klasse in enger Zusammenarbeit mit der Kollegforschergruppe Multiple Secularities und mit dem Centre for the Study of Religion.


Homepage der Klasse

 

 

Direktor

Prof. Dr. Ulf Engel

Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig

+49 341 97-37030

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