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Postdocs

Foto: Swen Reichhold

Im Rahmen der Personalentwicklungsstrategie der Universität Leipzig fördert die Research Academy den wissenschaftlichen Nachwuchs mit dem Ziel, die aktuelle Qualifizierungsphase mit fachübergreifenden Workshops, Reisekosten und weiteren Veranstaltungen zu unterstützen.

Bei den Postdocs unterscheidet die Research Academy dabei die folgenden Zielgruppen:

  • Frühe Postdocs (2-3 Jahre nach der Promotion)

Die frühe Postdoc-Phase zeichnet sich dadurch aus, dass in dieser Zeit die Weichen für die weitere berufliche Karriere gestellt werden. Sobald das Dissertationsprojekt abgeschlossen ist, sollte möglichst innerhalb von zwei Jahren entschieden werden, ob ein Verbleib im Wissenschaftssystem erstrebenswert ist oder ob der Übergang in den außeruniversitären Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollte. Je früher die eigenen Karriereziele reflektiert und die eigenen Möglichkeiten selbstkritisch überprüft werden, umso gezielter kann der eingeschlagene berufliche Weg vorbereitet und beschritten werden.

  • Fortgeschrittene Postdocs (mindestens 2 Jahre nach der Promotion)

Die Qualifizierung in der fortgeschrittenen Postdoc-Phase ist auf die Übernahme einer Professur oder einer Leitungsfunktion in einer wissenschaftlichen Einrichtung ausgerichtet. Der Weg kann klassisch über die Habilitation erfolgen oder alternativ über die Übernahme einer Nachwuchsgruppenleitung oder einer Juniorprofessur. Im Zentrum dieser Phase steht die Herausforderung, das eigene wissenschaftliche Profil zu schärfen. Diese Profilierung umfasst sowohl die wissenschaftliche Sichtbarkeit in Form von Publikationen, Vorträgen, Lehre und Drittmitteleinwerbungen als auch die akademische Selbstverwaltung, Kooperationen und Projektkoordination. Derzeit definiert die Research Academy die Phase des fortgeschrittenen Postdocs mit etwa 8 Jahren nach der Promotion, wobei Erziehungs- bzw. Familienzeiten angerechnet werden.