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Betreuung von Promovierenden

Foto: Katrin Bemmann

Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Promotion ist ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Doktorand*in und Betreuer*in. Ein offener, fairer und transparenter Umgang aller am Promotionsprozess Beteiligten bietet eine gute Grundlage von Beginn der Promotion an. Dabei sollten auch soziale und kulturelle Hintergründe Beachtung finden, um unter anderem auch die Vereinbarkeit von Familie und Promotion/Beruf zu gewährleisten.

Für Programmklassen an der Research Academy Leipzig ist der Abschluss einer Betreuungsvereinbarung zwischen Doktorand*in, Betreuer*in und Mentor*in verpflichtend. Diese legt die Rahmenbedingungen des Promotionsprozesses fest und soll Vorbildcharakter für alle Promotionen an der Universität Leipzig haben.

Betreuungsvereinbarung der Research Academy Leipzig

Betreuer*innen sind gemeinsam mit Mentor*innen verantwortlich für die Beratung des Promovierenden in Bezug auf das Dissertationsvorhaben und den Zeit- und Arbeitsplan.

Allen Beteiligten kommen in der Betreuungsvereinbarung unterschiedliche Rechte und Pflichten zu:

Betreuer*innen

Betreuer*innen

Die Betreuer*innen verpflichten sich zu einer Betreuung bis zum Abschluss der Promotion, unabhängig von der Dauer der Finanzierung. Sie beaufsichtigen die Lehrtätigkeit der Doktorand*innen und besprechen Karriereperspektiven. Sie unterstützten die Doktorand*innen, falls notwendig, bei der Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere.

Im jährlichen Turnus verfassen die Betreuer*innen eine Stellungnahme zum Bericht der Promovierenden zum Fortschritt der Promotionsarbeit. Der Bericht und die Stellungnahme bildet die Grundlage eines gemeinsamen Gespräches mit Doktorand*in und Mentor*in. Über das Gespräch wird ein Kurzprotokoll verfasst und von allen Seiten gegengezeichnet. Die gemeinsame Überprüfung kann zu einer Anpassung des Arbeits- und Zeitplanes des Promotionsvorhabens führen.

Die Betreuer*innen verpflichten sich, gemeinsam mit den Doktorand*innen einen Zeit- und Arbeitsplan zu erarbeiten sowie sich regelmäßig und ausführlich über den Stand der Arbeit berichten zu lassen.

Doktorand*innen

Doktorand*innen

Die Doktorand*innen arbeiten gemeinsam mit ihren Betreuer*innen einen Arbeits- und Zeitplan für das Dissertationsprojekt aus. Kernpunkt der Arbeit an der Promotion ist die selbständige wissenschaftliche Leistung der Promovierenden.

Die Doktorand*innen verpflichten sich, den Betreuer*innen sowie den Mentor*innen regelmäßig und präzise über den Stand der Arbeit zu berichten. Per Betreuungsvereinbarung wird ein bestimmter Berichtsrhythmus vereinbart.

Im Einklang mit den Regelungen in den Ordnungen der Klassen verpflichtet sich jeder Doktorand/jede Doktorandin darüber hinaus am Qualifikationsprogramm der Programmklassen teilzunehmen.

Mentor*innen

Mentor*innen

Die Mentor*innen treffen sich mindestens einmal im Jahr mit den Doktorand*innen und steht auf Anfrage für weitere zusätzliche Diskussionen des Dissertationsvorhabens zur Verfügung. Sie haben die Qualität der Betreuung sowie das Forschungsumfeld der Promovierenden im Blick und helfen dabei, eventuelle Probleme mit den Betreuer*innen zu lösen.